Diese Nacht war sehr anstrengend und nicht
gerade erholsam. Bei der Anreise hatte ich
mir einen Zug geholt. Meine linke Seite war
nicht ganz bewegungsfähig und so beschloss
ich heute nicht in den Fluß zu springen.
Euer Glück, so konnte ich ein paar schöne
Bilder machen.
Nach dem Frühstück begutachteten wir den
Fluß weiter oben. Dort sah es ganz gut aus,
trotzdem fuhren wir weiter auf die Alm.
Auf 1600 Meter lag eine kleine Wirtschaft,
ganz idyllisch von Berggipfeln umgeben.
Wie es Ala gestern schon aufgefallen war,
es ist hier wie in den Bergen! :)
Nach einer mehr oder weniger guten Suppe
und einem mindestens so guten Tee, machten
wir uns an den Abstieg.
Rally Roman gab alles.
Dann hiess es, ab in den Fluß.
Das Umziehen noch problemlos bewältigt,
wollten es später ein paar Kanufahrer wissen.
Leider hatten wir die Haftminen in der
Pension vergessen. So liessen wir sie ziehen.
Aber nicht ohne uns zu rechen!
Wir hatten ihr geheimes Bierlager ausfindig
gemacht und geplündert.
Weiter ging es Flußabwärts.
Nach diversen Stromschnellen wurde
auch diese Todesgefahr langweilig.
Holger und Gregor stiegen aus dem Fluß.
Wieder an der Pension angekommen mussten
wir feststellen dass die Wirtin schon wieder
richtig einen sitzen hatte und ein kleines,
höchstwahrscheinlich unfreiwilliges, Nickerchen
machte. Da mein Speicher voll und der Akku
leer war konnte ich nur einen kurzen Film aufnehmen.
Es ist eine Avi Datei.
Nach dem die Wirtin wieder unter den Lebenden
und ihr Pegel unter fünf Promille gesunken war,
konnten wir sie überreden uns ein Abendessen
zuzubereiten. Die Zeit hatte mit uns keine Gnade
und schritt mit grossen Schritten voran.
Gregor und ich machten uns auf den Heimweg,
während Ala und Holger noch über Nacht blieben.
Kurz nach 22 Uhr betraten wir deutschen Boden.
Eine Tasse Kaffee sollte uns helfen den Weg zu finden.
In Lauf angekommen sollte uns doch noch der
Sprit ausgehen. Zu unserer Verteidigung muss
ich erwähnen dass die Tankanzeige defekt ist.
Robin, ab 500 Km solltest du tanken. :)