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So machten sie sich auf nach Slovenien.

Durch grüne Täler und über hohe Berge
sollte sie der Weg führen.

Leider gab es viele Unebenheiten zu umschiffen.
Wie einige Bauampeln, diese nutzte ich,
selbstverständlich, um Mitreisende zu erschrecken.

Am Ende der heutigen Reise stand
die Pension Lovec.

Nach ein paar Bier und einigen O Säften
begutachteten wir die Gegend und die Wasserstände.

Da wir die Wasserstände für sehr gefährlich
und die Wassertemperatur für viel zu kalt
einstuften machten wir uns sogleich ans Umziehen.
Es sollte aber doch nur eine Schnorchel Tour werden.

Noch total im afrikanischen Erlebnisfieber machte
sich die REX GILDO ADVENTURE TOUR auf.

Es war ein harter Ritt durch eiskaltes Wasser!

Etwa 1 Kilometer ließen wir uns von der sehr
starken Strömung mitreisen. Jedes Mal aufs Neue
überwältigt von den Naturgewalten. Eine Stelle
mieden wir komplett, eine Andere wurde jedem
von uns zum Verhängnis. Eine große Welle erschien
vor uns, kein Grund zur Aufregung dachten wir uns,
die Tücke lag aber im Detail. Über die erste Welle
wurden wir mit viel Schwung rüber geschwemmt
aber keiner hatte den großen Stein dahinter gesehen!
Gregor prallte mit dem Bauch dagegen, Holger
mit dem Knie und ich durfte mein Steißbein in dem
Stein verewigen. Weiter ging es Flußabwärts.
Eine große Aufschäumung tat sich auf, diese war
jedoch ungefährlich. Mit viel Schwung nahmen wir
diese. Es war ein Auf und ein Ab. Nach Sekunden
erst beruhigte sich der Fluß und man konnte wieder
etwas sehen, sozusagen über dem Wasser treiben.
Erneut war ein starkes Schäumen zu erkennen.
Roman, vollen mutes, wollte auch diese mit viel
Schwung nehmen. Aber! Da war es, diese Wort
der Unruhe. Aber ich hatte den dicken Ast hinter
der Welle nicht bemerkt. Eine Verzögerung von
20 auf 0, schlagartig blieb ich stehen. Eigentlich
blieb mein Kopf stehen, meine Beine schwammen
weiter Flußabwärts. Der Ast hatte mich voll an der
Stirn erwischt und total abgebremst. Nicht der Schmerz,
nein eher der Wille Luft zu schnappen, durchfuhr
mich schlagartig. Keine Sorge, es ist nichts passiert.
Diese Zeilen schreibt euch aber das letzte Einhorn.
Nach dem wir noch einige Forellen geärgert und
diversen anderen Unsinn angestellt hatten, stiegen wir
direkt an der Pension aus dem Fluß. Nach einer
warmen, das Hotelzimmer überschwemmenden,
Dusche trafen wir uns unten zum Abendessen.

Dieser Abend war noch sehr Lustig und kann
kaum zu Papier gebracht werden. Holger und ich
tranken etwa 1,5 Liter guten Wein. Später
vervollständigten wir die Seekarten. Nicht wundern
dass die Wege so krumm sind. Die Autowege haben
wir nicht mehr geschafft. Vielleicht machen wir sie
morgen noch schnell. Nun sitze ich als einziger
Überlebender des Abends an meinem Lapi und tippe
euch den Blödsinn hier.
Hatte ich schon erwähnt dass es hier ausgebildete
Tauchkampfkatzen gibt?
Gregor wurde vorhin von einer angefallen!

Konnte ihn noch rechtzeitig retten.
Wie ihr vielleicht sehen könnt gibt es hier nur
eine Decke. Nein es gab nur eine Decke!
Das Nachbarzimmer war nicht abgeschlossen
und ich lieh mir diese doch einfach aus.
Irgend jemand muss heute ohne Decke schlafen,
ich aber nicht.

Gute Nacht. Hicks!