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Tagesübersicht

 

Wow was für ein Tauchgang.
Heute Vormittag war ich mit Micha und Andreas
beim Wrack. Beide sind auf meiner Wellenlänge.
Wir liessen uns auf den Grund fallen. Mehr als
einen Meter die Sekunde, was für ein Abstieg.
Andreas ist auch ein begeisterter Fallschirmspringer.
Tauchen unterscheidet sich nicht viel davon.
Am Grund angekommen legten wir uns hin.
Vor uns Harald und Tobi, Harald versuchte
gerade ein paar Aufgaben auf 43 Metern zu
lösen während Tobi ihn mit viel Blödsinn
ablenkte. Nach einer Weile, wir konnten
vor lachen nicht mehr, tauchten wir
zum Wrack. Die Sicht war nicht so
berauschend und so schwammen wir auf
einen grossen Schatten zu. Das Wrack hatte
auf Steuerbord Schlagseite. Micha tauchte voraus,
hinter mir folgte Andreas. Wir liessen uns in
den ersten Laderaum fallen und drehten unter
den Querträgern eine rechts Schleife. Es blieb
uns nicht viel Platz. Wir wollten den Grund nicht
aufwirbeln und nach oben hin hatten wir nicht einmal
zwei Meter. Am anderen Ende angekommen verliessen
wir den Laderaum durch ein kleines Loch ganz oben.
Eigentlich waren es mehr Löcher hintereinander
und man mußte sich schon anstrengen. Beim ersten
Versuch stieß ich oben an und musste mich dann
zur Seite drehen. Aber es war schön. Den zweiten
Laderaum verliessen wir auf dem selben Weg wie
wir ihn betaucht hatten. Dort gab es auch nur die,
sehr große, alte Schiffsschraube zu sehen. Während
wir unsere Exkursion fortsetzten passierte etwas
eigenartiges mit Harald und Tobi. Nach langem
überlegen sind wir zu dem Entschluß gekommen
daß es sich um das überaus gefährliche, gelbrosane,
südafrikanische Buschfieber mit anschließendem
Matratzenbeben handeln mußte. Tobi zog seine
Flossen aus und tanzte auf dem Grund, später auch
auf dem Wrack. Harald, er konnte sich so etwas
nicht bieten lassen, machte einen Handstand und
lief ebenfalls über das Wrack. Wir tauchten
allmählich an der Steilwand auf und trafen uns
dann alle oben auf dem Plateau. Dort sah ich
Tobi, er schaute zu mir herüber und fing an zu
tanzen. So wie gestern an Bord, nur war leider
keine Musik da. Aber egal, ich tanzte auch mit.
Nach dem wir auch noch diverse Obszönitäten
ausgetauscht hatten verloren wir uns aus den Augen.
Mit Micha machte ich noch Purzelbäume um die
Wette. Nach dem das halbe Mittelmeer durch meine
Nase gelaufen war hatte ich die Nase so richtig
gestrichen voll! :)
Wieder an Bord, sollte es uns nicht langweilig
werden, nach dem Mittagessen stürmten wir die
Krähennester der Poseidon. So nennt man den
Ausguck hoch oben auf dem Mast. Vergeblich
suchte ich das Periskop. :)
Harald erklomm den hinteren Mast und ich den
vorderen. Nach ein paar Bildern wechselte er mit
Rainer und ich mit Jochen.

Rainer im Kraehennest

Die Leute auf dem Sonnendeck waren sauer als
er seiner Dehydration freien Lauf ließ.

Viel Zeit hatten wir nicht, schon eine Stunde später kam
die nächste Steilwand. Diesen Freifall machte ich mit
Andreas.Beim Rückweg trafen wir noch das Michelin
Menchen. Vielleicht konnte es auch eine Abart von
Nessi sein. :) Nein, es war Toto.
Er hatte zu viel Bohnensuppe gegessen.

Toto nach Bohnensuppe

So jetzt muss ich mal die blöde Fliege erschlagen.
So lange ich hier sitze ärgert sie mich! :(

Was heute Abend auf dem Programm steht kann ich
noch nicht sagen. Wartet einfach bis morgen. :)

Vom Gregor kann ich nicht viel erzählen.
Früh liegt er im Bett, irgendwann sitzt er am Frühstückstisch.
Danach liegt er im Bett bis jemand "tauchen" ruft.
Nach dem Mittagessen liegt er im Bett bis jemand
"tauchen" ruft. Nach dem Abendessen, nein da liegt er nicht.
Er feiert kräftig mit. Ihr habt doch sein Schnarchen!
Fehlt er euch denn so? :)
Grüsse an die Dynamit.

Und einen lieben Dank an die Katja, deine zwei CDs
inspirieren mich hier zum schreiben. :)