"Guten Morgen", ich öffnete meine Augen und wollte sehen
wer
mich da begrüßte. "Hallo Gregor", erwiderte ich.
Aber es war
auch schon alles. Manoman, jetzt muss ich mal wieder unseren
Partysatz loslassen. Alter Schwede bin ich Banane!
Ich habe keine Ahnung bis wann wir gefeiert haben aber es war
sehr Lustig gewesen. Nicht dass ich mich an die Uhrzeit nicht
mehr erinnern kann, habe nur nicht auf die Uhr geschaut.
Der Heimweg war nicht sehr lang und somit nicht sehr beschwerlich.
Die Treppe ins Unterdeck schaffte ich noch mühelos. :)
Heute früh allerdings....
Es war nicht der Wein, eher der Schnaps gewesen. Der erste
war ein Pelingovatz, auch genannt Komodenlack.
Es war nicht gerade der Hit. Um einen Verschuettovatz bin
ich gerade noch herumgekommen. Aber der Zweite,
höchstwahrscheinlich aus dem Dieseltank des Schiffs entnommen,
schmeckte schon etwas besser. Selbst nach mehrmaligem
Nachfragen kann ich die Namen der Schnäpse nicht zu Papier
bringen. Aber kurz gesagt, es gab einen Vitz und einen Vatz.
Über das andere Zeug reden wir gar nicht! Hatte ich schon
den weiblichen Besuch erwähnt? Tina und die, eh. da war es!
Mein Problem mir keine Namen merken zu können.
Dabei hatte ich die Damen darauf hingewiesen dass ich mir
ihren Namen nur merken kann wenn ich mit ihnen schlafe! :)
Aber anscheinend legten sie keinen grossen Wert darauf mit
ihrem Vornamen angesprochen zu werden. Spass bei Seite.
Schaut selbst.
Das Frühstück war kurz aber ausreichend. Erst spät gesellte
ich mich zu den anderen. Früh habe ich mich mal wieder rasiert,
im Gesicht, und die Bilder vom Abend gesichert.
Da ich gestern nicht zum schreiben gekommen bin werde ich
jetzt mal in mich gehen und versuchen das Gestrige fest zu halten.
Bis später.
So den 23. habe ich nun zu Papier gebracht.
Mittlerweile ist es 17:13 und es Regnet.
Habe den Vormittag mit schreiben verbracht, mal auf dem
Sonnendeck und mal hier.
Die anderen gingen tauchen.
Für mich war der Abend zu heftig gewesen und ich blieb
an Bord. Nach einem guten Mittagessen und einer kleinen
Mittagsruhe ging es mir aber wieder gut. Kurz bevor wir
unseren neuen Tauchplatz erreichten fing es wieder an zu regnen.
Zu meinem Entsetzten musste ich feststellen dass mein
Handy in den Regenfluten untergegangen war. Solltet ihr
diese Sätze lesen habe ich es trocknen können.
Da es kräftig Stürmte blieb ich im Trockenen und überlies
das Tauchen den Anderen.
Ich zog mich in den Salon zurück und tippte wie ein
Weltmeister. Dort sitze ich immer noch. Mittlerweile habe
ich eine ganze Kanne Earl Grey neben mir stehen.
Das Wetter stört mich nicht, habe was zum knabbern,
meinen Tee und viel Zeit zum schreiben.
Es wird jetzt heftigste diskutiert und geprahlt.
Diese Ruhe, verflogen.
Bis eben spielte Matthias noch schöne Lieder auf seiner
Gitarre und jetzt...
"Stair way to heaven", alte Erinnerungen wurden wach, als
er dieses Lied spielte.
Auf unserer Fahrt nach Rab durfte ich Zeuge eines
unbeschreiblichen Naturereignisses werden.
Wir legten in Rab an, es ist ein kleines schönes Städtchen.
Nach einem üppigem und wie immer absolut
wohlschmeckendem Abendessen machten wir uns
auf Rab zu erkunden.
Es regnete zwar nicht mehr aber das Wasser lag noch
buchstäblich in der Luft!
Erst spazierten wir ein bisschen durch die Straßen
und Gäßchen, später besuchten wir diese super Kneipe.
Sie hiess, glaube ich, Buza.
Die ganze Kneipe hatte so an die, wahnsinnige, 20qm.
Aber genau diese 20qm waren es die diese Laune und
Harmonie ermöglichten.
Das Klo hatte mich stark an meine Gästetoilette erinnert.
Nicht etwa von der Sauberkeit, eher von der Größe.
Wir hatten schon beim Rundgang im Hafen gesehen
dass das andere Schiff, der Name war mir entfallen,
angelegt hatte. Tina war also hier.
Von der Kneipe schickte ich ihr, mit meinem Salzhandy,
eine SMS. Ja, mein Handy funktionierte wieder.
Nach der Salzwasser Sintflut ein wahres Wunder.
Sie antwortete aber nicht und ich legte sie schon
als "Eltersdorferin" ab. Wer das nicht versteht sollte die
Geschichte "Sit down on my face and sing labamba" lesen.
Davon liess ich mich aber nicht beirren und wir feierten ausgiebig.
Aber zu später Stunde, wir hatten schon die alkoholischen
Vorräte der Kneipe geplündert, war sie da, meine Tina.
Vielleicht, meine Tina. Besser ich schreibe unsere Tina.
Sie hatte aber jemanden an ihrem Rockzipfel hängen,
sozusagen ein Zipfelklatscher.
Das störte mich überhaupt nicht! :)
Die, etwas langweilige und durchaus prüde, Tina
verschwand recht bald mit ihrem ZK.
Sie gingen zurück in diese pseudo Disco,
dort waren noch mehr von ihrer Truppe.
Nach dem wir mit dem Kneipenbesitzer abgerechnet hatten,
oder besser er mit uns, folgten wir Tina in die Disco.
Wir, genau gesagt ein Freund und ich, waren aber nicht
gerade angetan von diesem Ort. Als uns, zu früher Stunde,
die Betreiber höflich aufforderten das Lokal zu verlassen
setzten wir, der Freund, die Tina und ich, uns an den Hafen.
Wie sollte es auch anders sein, besorgte ich noch schnell
eine Flasche Frizzante. Diese tat es leider nicht lange,
alt bekanntes Phänomen, ein Frizzante verdunstet viel zu
schnell. Auch hier kann ich mich nicht an die Uhrzeit erinnern,
es war aber Zeit geworden.
Der Abend war sehr lustig gewesen, mehr aber nicht!
Die Beiden liess ich in der Dunkelheit zurück und schwankte
zum Boot.
Wenn die Tina wüßte was sie verpaßt hat .....