RJK

Home / Bilder Galerie - Geschichten / Gedanken - Berichte - Über mich - Links - Gästebuch - Email

 

Zurück zu
Geschichten



In meinen jahrelangen Studien über die Frau bin ich auf etwas gestoßen das ich „Relationales Ungleichheitsprinzip“ nennen möchte. In den folgenden Sätzen versuche ich das Erfahrene darzustellen. Um es aber gleich vorweg zu nehmen, ich konnte es bis heute nicht entschlüsseln. Meiner Meinung nach bedarf es so etwas wie einer eigenen Relativitätstheorie. Falls Sie zum weiblichen Geschlecht gehören, oder sich zumindest dazu bekennen, möchte ich Ihnen sagen daß ich jeder Zeit für Beschimpfungen per Email erreichbar bin.

Nun zum Thema. Erst jetzt, da es mich auch einmal andersherum getroffen hat, kann ich es besser verstehen. Sie kennen es bestimmt, man freut sich seinen Partner zu treffen. Das Herz pocht, ein gewisses Kribbeln macht sich im Bauch bemerkbar, vielleicht wird man auch nervös und ganz bestimmt kann man es kaum erwarten seinen Partner in den Arm zu nehmen. Sie fühlen nicht so? Dann aber Ihr Partner! In meinen jahrelangen Selbstversuchen stellte ich immer wieder fest daß meine Partnerin mich mehr begehrte als ich sie. Das ist nicht ungewöhnlich werden jetzt einige denken. Doch es ist nicht so einfach. Jetzt nach dem Selbsterlebten kann ich es besser beurteilen. Mich begehrte es nach einer hübschen und sehr intelligenten Frau. Mein Gastspiel war aber von sehr kurzer Dauer, was mich doch sehr mitgenommen hat. Der Grund für meine Niederlage sehe ich in der Tatsache, daß ich zu viel gewollt und somit auch zu viel verlangt habe.



Da ich mehr als nötig gewesen wäre in die Beziehung einzubringen versuchte, war alles zum Scheitern verurteilt. Man kann es vielleicht so beschreiben. Nehmen wir einen großen Öltanker, im ersten Moment leer, und befüllen ihn mit Öl. Das Schiff wird einsinken und somit mehr Wasser verdrängen. Soll das Schiff noch sicher Manövrieren können muß man rechtzeitig mit dem befüllen aufhören. Das Schiff könnte sogar sinken wenn man nicht rechtzeitig aufhört. So eine Havarie hatte ich dieses Jahr erst erlebt. Je mehr ich in die Beziehung einzubringen versuchte desto mehr entfernten wir uns. Das muß sich in etwa relational verhalten haben. Genau hier liegt die Gefahr die es zu erkennen gibt! Dieser Teufelskreis, sollte man ihn nicht erkennen, wird alles zu Nichte machen. Denn je mehr man sich als Begehrender einbringt desto mehr entfernt man sich von dem begehrten Partner. Es sind Kleinigkeiten die auf so etwas schließen lassen. Melde immer nur ich mich, bin ich es der immer wieder versucht neue Treffen zu arrangieren und nennt mich die Telekom schon beim Vornamen? Wichtige Fragen die man sich öfters stellen sollte! Ob es etwas bringt wenn man seine Aktivitäten zurückfährt? Davon bin ich überzeugt. Bei der nächsten Gelegenheit werde ich es ganz selbstlos testen. Nur für die Forschung versteht sich!
In diesem Sinne.