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In meinen jahrelangen Studien über die Frau bin ich auf
etwas gestoßen das ich „Relationales Ungleichheitsprinzip“ nennen möchte. In
den folgenden Sätzen versuche ich das Erfahrene darzustellen. Um es aber gleich
vorweg zu nehmen, ich konnte es bis heute nicht entschlüsseln. Meiner Meinung
nach bedarf es so etwas wie einer eigenen Relativitätstheorie. Falls Sie zum
weiblichen Geschlecht gehören, oder sich zumindest dazu bekennen, möchte ich
Ihnen sagen daß ich jeder Zeit für Beschimpfungen per Email erreichbar bin.
Nun zum Thema. Erst jetzt, da es mich auch einmal andersherum getroffen hat,
kann ich es besser verstehen. Sie kennen es bestimmt, man freut sich seinen
Partner zu treffen. Das Herz pocht, ein gewisses Kribbeln macht sich im Bauch
bemerkbar, vielleicht wird man auch nervös und ganz bestimmt kann man es kaum
erwarten seinen Partner in den Arm zu nehmen. Sie fühlen nicht so? Dann aber
Ihr Partner! In meinen jahrelangen Selbstversuchen stellte ich immer wieder
fest daß meine Partnerin mich mehr begehrte als ich sie. Das ist nicht
ungewöhnlich werden jetzt einige denken. Doch es ist nicht so einfach. Jetzt
nach dem Selbsterlebten kann ich es besser beurteilen. Mich begehrte es nach
einer hübschen und sehr intelligenten Frau. Mein Gastspiel war aber von sehr
kurzer Dauer, was mich doch sehr mitgenommen hat. Der Grund für meine
Niederlage sehe ich in der Tatsache, daß ich zu viel gewollt und somit auch zu
viel verlangt habe.
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Da ich mehr als nötig gewesen wäre in die Beziehung einzubringen
versuchte, war alles zum Scheitern verurteilt. Man kann es vielleicht so
beschreiben. Nehmen wir einen großen Öltanker, im ersten Moment leer, und befüllen
ihn mit Öl. Das Schiff wird einsinken und somit mehr Wasser verdrängen. Soll
das Schiff noch sicher Manövrieren können muß man rechtzeitig mit dem befüllen
aufhören. Das Schiff könnte sogar sinken wenn man nicht rechtzeitig aufhört. So
eine Havarie hatte ich dieses Jahr erst erlebt. Je mehr ich in die Beziehung
einzubringen versuchte desto mehr entfernten wir uns. Das muß sich in etwa
relational verhalten haben. Genau hier liegt die Gefahr die es zu erkennen
gibt! Dieser Teufelskreis, sollte man ihn nicht erkennen, wird alles zu Nichte
machen. Denn je mehr man sich als Begehrender einbringt desto mehr entfernt man
sich von dem begehrten Partner. Es sind Kleinigkeiten die auf so etwas
schließen lassen. Melde immer nur ich mich, bin ich es der immer wieder
versucht neue Treffen zu arrangieren und nennt mich die Telekom schon beim
Vornamen? Wichtige Fragen die man sich öfters stellen sollte! Ob es etwas
bringt wenn man seine Aktivitäten zurückfährt? Davon bin ich überzeugt. Bei der
nächsten Gelegenheit werde ich es ganz selbstlos testen. Nur für die Forschung
versteht sich!
In diesem Sinne.
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