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Sonnenröte
Sonja war ihr Name und sie war mir beim Inline Skaten aufgefallen. Mit ihren roten Haaren und der Kräftigen Statur hatte sie ein sehr Selbstbewusstes Auftreten. In diesem Fall war es doch eher ein Abrollen. Gesehen hatte ich sie das erste Mal an dieser Freizeitmetropole im Herzen Nürnbergs. Hier am Dutzendteich ist eigentlich immer etwas los. Alt und Jung, Dick und Dünn, Hübsch und na ja, alle sind sie hier wenn die Sonne wieder prahlt. Die unsportlichen nicht zu vergessen, die es sich im Strandcafé Wanner bequem machen.

Dieser Biergarten schaffte es immer wieder die Leute anzulocken. Hier war es auch möglich sich den hübschen jungen Damen zu nähern die man schon unzählige Male überrundet hatte. Manchmal wurde man auch selber überrundet, ob gewollt oder nicht. Wenn auch die Erfolgschancen nicht gut standen in dieser zu Oberflächlichkeit avancierten Stadt, war der erste Kontakt durch einen Freund hergestellt worden und damit mein Fuß in der Tür. Hoffentlich sollte er mir nicht abfallen. Wir fuhren ein paar Runden zusammen um diesen See. Die Unterhaltung war nicht besonders Aufregend aber doch sehr informativ. Wir verstanden uns ganz gut bis zu dem doch so verhassten Augenblick der ratlosen Stille.

Jetzt hatte ich schon alles aus meinem Smalltalk Repertoire ausgespielt und es hatte nicht gereicht. Man merkt mir meine „Sinnlos Unterhaltungs- Aversion“ bestimmt an. Wenn ich mich mit einer Frau unterhalten möchte, dann nicht über Oberflächliches. Es ist auch ganz einfach still neben einander her zu rollen. Nach einer stolzen Anzahl von Runden, eine so an die 4 Km lang, machten wir im Wanner einen Stopp. Sie bestellte sich zu meiner Verwunderung ein Radler. Frauen die Bier trinken machen auf mich einen etwas eigenartigen Eindruck. Für mich gab es einen Pott Kaffee und zwei Brezeln. Hier gab es einiges zu sehen und somit waren die Gesprächsthemen wieder gesichert.

Wie ich erfuhr wohnt sie schon seit zwei Jahren in Nürnberg und sie war Single. Wie hat sie das nur geschafft? Eine wirklich attraktive Frau, auf keinen Fall auf den Mund gefallen, und doch schon zwei Jahre Single. Sie machte nicht diesen typischen „Nürnbergerinnen“ Eindruck auf mich. Wieso war sie noch alleine? Wahrscheinlich waren es die Ansprüche. Singles die schon lange alleine sind schrauben ihre Ansprüche immer höher und höher. Wohl auch aus der Angst ihre Unabhängigkeit zu verlieren. Ich weiß wovon ich spreche! Wenn man sich nicht am Riemen packt wird sich aber nichts ändern!

Über die Belanglosigkeiten anderer diskutierend vergaßen wir nicht nur die Zeit sondern auch die eigene Schüchternheit. Also sich der Himmel tief rot färbte war mir klar dass ich heute ohne ein Erfolgserlebnis Heimfahren sollte. Nicht das ich erwartete mir ihr gleich eine aufregende Nacht zu verbringen aber etwas mehr Interesse wäre schon angenehm gewesen. Als wir uns trennten war es schon dunkel und wir sagten uns Guten Nacht. Alles was ich von ihr wusste war ihr Beruf und ihr Vorname. Nicht viel gebe ich zu. Allerdings baute ich auf meinen Freund der mindestens ihre Handynummer hatte. So hoffte ich doch.

Am nächsten Tag meldete ich mich bei Sonja per SMS. Auf Freunde ist eben verlass. Wir verabredeten uns zum skaten. Einige Tage später waren wir bereits ein eingespieltes Team was das wilde herum skaten anging. Wir hatten mittlerweile kaum Hemmungen uns mal zwanglos zu berühren. An diesem Abend, ein Freitag, verabredeten wir uns noch bei mir Zuhause auf einen jungen Italienischen Wein. Sie ließ das Auto stehen und ich nahm sie gleich nach dem Inline-Skaten mit zu mir.

Erst duschten wir, leider getrennt, dann machten wir es uns auf meinem Balkon gemütlich. Es waren immer noch über zwanzig Grad und der kühle Frizzante kam gerade recht um unser hitziges Gemüht zu kühlen. Wir erzählten uns noch lustiges aus unserer Jugend als die erste Flasche bereits geleert war. Es klang erneut dieses, den Gaumen entzückende, Geräusch durch die Siedlung. Jeder der schon einmal eine Frizzante Flasche mit etwas Schwung von diesem schützenden aber durchaus störenden Kork befreit hat, kann es nachempfinden. Auch Michael Schanze benutzte schon ein ähnliches Geräusch um seiner Freude, 1 2 oder 3, zu verbreiten.



Der Wein wusste sehr wohl welchen Weg er nehmen sollte und so fand er ihn noch schneller als das erste Mal. Etwas beschwipst viel ihre Hand in meinen Schoss als sie mir gerade eine Jugendsünde offenbarte. Ihre Hand wollte anscheinend nicht mehr von meinem Oberschenkel lassen. Wie angenehm. Dieses wusste ich selbstverständlich zu erwidern. „Lass mich die Sterne sehen“ sagte ich als ich mich zu ihr rüber beugte und ihr tief in die Augen schaute. Rasend schnell wurde die zuvor noch Stunden dauernden Sekunden. Bevor ich mich versah spürte ich schon ihr zartes Geschmacksorgan an meinem. Ohne dass ich es wirklich merkte streichelte meine rechte Hand die Innenseite ihres Oberschenkels und meine Linke versuchte den Mount Everest zu erklimmen. Ohne Sauerstoffgerät war es schwierig die Kontrolle zu behalten.

Es war als würde ich uns bei dieser sehr angespannten Situation aus der Ferne zuschauen. Es war wohl zu viel des guten Tropfens geflossen. Sorgen musste ich mir keine machen, meine Hände und mein Mund wussten sehr gut was sie zu tun und zu leisten im Stande waren. Mein Mund kämpfte sich von ihrem Mund über das Kinn, den Kehlkopf am seitlichen Hals vorbei bis hinter die Ohren vor. An den Ohrläppchen verweilte ich kurz um festzustellen dass ihre Hose bereits aufgeknüpft und ihre Schenkel gespreizt waren. Was hatten meine Hände wohl angestellt als ich mich um ihren wohl duftenden Hals gekümmert habe. Man konnte nicht nur hören sondern auch sehr deutlich sehen wie sie sich vor Lust regte. Nun war jede Vernunft gewichen und wir ließen unseren Trieben freien Lauf. Die Decke, mit der noch vor kurzem mein Stuhl bedeckt war, lag bereits auf dem Boden und damit sie festen Halt fand legten wir uns voller Leidenschaft darauf.

Ihre Hose war bereits weit geöffnet, ihre wärmste Stelle noch Leicht bedeckt aber sichtlich erregt. Auch bei mir war nicht mehr alles verhüllt und so tasteten wir uns beide an die heißen Dinge im Leben heran. Es fuhr wie ein Blitz durch mich hindurch als sie mich fest packte und mir zärtlich ins Ohr flüsterte „ich will dich in mir spüren, JETZT“. Da schreckte ich auf, so schnell bin ich nicht zu bekommen. Erst muss die Frau mit allen Sinnen für mich bereit sein. So küsste ich sie wieder am Hals und begann den Abstieg. Nach dem Mount Everest, der mir zwei wirklich entzückende Spitzen bot, kam ich über sorgfältig gewählte Umwege zum Grand Canyon. Anders als der echte war dieser alles andere als Staub trocken und so tat ich mein Bestes um der Arche ein Dasein ohne gleichen zu präsentieren.

Die Situation änderte sich laufend von einer totalen Anspannung zu einer entspannenden Gelassenheit. Wüsste ich es nicht besser würde ich behaupten die Frau ist gleichzeitig durch die Hölle und den Himmel geschritten. Sie flehte mich an sie zu besuchen aber ich wartete noch auf diesen bestimmten Moment, es muss einfach alles passen. Als ihr Oberkörper und ihre Arme anfingen zu zittern wusste ich es war so weit. Ich hielt inne. Das Zittern legte sich und an dieser Stelle hätte ich alles von dieser, durch Freude gepeinigten Frau, verlangen können. Um ihre Lage nicht auszunutzen tat ich was mir schon lange befohlen.

Dieses seufzen, begleitet von einem tiefen Luft holen, sollte der Anfang sein. Durch vorsichtige aber langsam heftiger werdende Bewegungen versuchte ich ihren gesamten Körper in meinen Bann zu ziehen. Eine Hand und meinen Mund hielt ich mir frei um die neuralgischen Stellen zu massieren und zu liebkosen. Da unsere Körper schon länger zu einander zeigten, drehte ich sie auf die Seite und wieder durfte ich diese Enge erleben. Was für ein Hochgefühl! Es war als konnte ich das Ende Spüren und zwar immer dann wenn sie ihren Körper wie ein Kätzchen zu biegen vermochte. Wie beweglich war diese Frau doch in meinen Armen.

Da war es wieder, das zittern breitete sich über die Hände nach oben zu dem wunderschönen Gesicht aus. Als dann der ganze Köper bebte und ich angst hatte sie würde sich selber das Rückgrat brechen hörte ich dieses wunderschöne Geräusch ihre Lippen überwinden. Nun war auch für mich kein halten mehr möglich und ich ließ alles geschehen. Unsere Körper verspannten sich zueinander als würden sie sich nie wieder lösen wollen dann plötzlich löste sich alle Anspannung, auch ihre Fingernägel lösten sich von meinem Rücken, und unsere Körper fielen ineinander. Wir küssten und streichelten uns noch eine sehr lange Zeit während ich in die schönsten Sterne dieser Welt blicken durfte bis die geliebte Sonnenröte am Horizont zu neuen Taten rief.