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Geschichten



Es folgt eine Story, wie sie nur von zwei Typen wie uns (Roman und Dutchi) erlebt worden sein kann:

Alles begann an diesem einen ominösen Abend, wo wir in Nürnberg unterwegs waren, einen mehr oder weniger angenehmen Tag hinter uns hatten und nicht so recht wußten, wie wir dem Tag wenigstens noch ein angenehmes Ende entlocken können, ... Man könnte das was wir hier schreiben fast als ein Logbuch von zwei Genießern bezeichnen.
Diese Geschichte nach einer wahren Begebenheit, ereignete sich, als sich vor uns wie vom Himmel gesandt, die Reize Weiblicher Wollust auftaten. Wie? Mann stelle sich folgende Situation vor: Unerwartet raste ein kleiner silberner Volkswagen, genau gesagt ein Polo, an uns vorbei und schickt sich an vor uns einzuparken. Ohne auch nur eine Sekunde zu verschenken öffnete sich die Fahrertür und ein SIE in beinahener Vollkommenheit entstieg dem Konstrukt menschlicher Bequemlichkeit, das diese wunderschöne Rundungen auf so tragische Weise vor den Verlangenden Blicken des anderen Geschlechts zu schützen vermochte. Gazellen gleich, mit Beinen die einem die Sinne raubten, glitt Sie zierlich, ein Fuß vor den anderen, zur Beifahrertür. Der Rock, so kurz aber denn noch das Heiligste verbergend, arbeitete sich bei jedem Schritt einige Millimeter nach oben um immer mehr von dem was er eigentlich verbergen sollte preis zu geben. Voller Erwartung saßen wir mit gebannten Blicken und vermochten uns nicht zu regen. Der liebe Herr hat gut daran getan dem Manne das Atmen nicht selbst zu überlassen! Wir konnten unseren Augen kaum trauen, als wir erahnten, was sie wohl jetzt vor hatte, sie öffnete die Beifahrertür und beugte sich ins Wageninnere, wodurch sie uns weitere Zentimeter ihrer wohl geformten Beine sehen ließ. Allerdings war auch jetzt unsere Freude nicht von großer Dauer, weil sie uns diesen Einblick nicht lange gewährte. Sie wagte es doch tatsächlich sich im folgenden von uns zu entfernen, was unsere Hoffnung auf weitere, tiefere Einblicke bis auf beinahe null schrumpfen ließ. Wir vermuteten es schon anhand des Nummernschildes, aber als sie uns mit offenem Mund wie zwei Schuljungen beim Nachsitzen, ohne auch nur die geringste Anstalten einer Geste in Form eines Lächelns in unsere Richtung zu machen in der Abendsonne schmoren ließ, war es sicher, das wir uns nicht geirrt hatten! Nürnberg, sie kam aus Nürnberg!!! Um jetzt etwaigen Fragen aus dem Weg zu gehen, Frauen in Nürnberg, vor allem die Jungen, sind nicht prüde! Oder, wenn Eva eine Nürnbergerin gewesen wäre, dann würde Adam jetzt immer noch auf seinem Apfel herumkauen. Selbst der Schlange wäre es leichter gefallen, Adam ein Lächeln zu schenken.



Jetzt aber zurück zu unserer kleinen Ereignis:
Sie tat es tatsächlich, sie drehte sich um und ging, ohne uns weitere Beachtung zu schenken. Unsere Erwartung war mittlerweile leichter Enttäuschung gewichen, ob der Ignoranz die uns zuteil wurde. Wir begannen schon wieder uns dem unbefriedigendem Alltag hinzugeben, als uns ein Knall aus unserer Melancholie entriß und unsere Blicke wieder in ihre Ursprüngliche Richtung zurückgezogen wurden. Sie kenne doch das Geräusch, wenn sie durch das gemeine und unerwartet zerplatzen einer Poppkorntüte aus ihren Gedanken aufgeschreckt werden!? Dieses Geräusch meinen wir nicht, aber sie haben doch bestimmt schon mal einen Schlüssel zu Boden fallen hören!? Nein! Es geschah! Sie neigte ihren Oberkörper mehr und mehr, immer weiter dem Boden entgegen, was zur folge hatte, das uns die volle weibliche Pracht zuteil wurde. Baff! Bei dem Bild, das sich uns bot, beteten sogar wir als Antichristen zu Gott, das er diesen Augenblick möglichst lange erhalten möge!!! Hier bewahrheitet sich der Spruch, das jeder Mensch in Grenzsituationen gläubig wird. Es war nicht der knappe Minni, der unsere Blicke bannte, es war auch nicht der fehlende Tanga, der wohl höchstens noch zur Anregung gediente hätte, als vielmehr unsere Phantasie, als sie uns wohlwissend, das sie hüllenlos war diesen wahnsinnig verführerischen Blick zuwarf, gepaart mit einem verführerischen Lächeln, das sie jetzt endlich über ihre vollen Lippen brachte. Wir bemerkten ihr Lächeln allerdings nur am Rande, weil wir immer noch nicht vermochten unserer Augen von diesem frisch rasierten Landesstreifen weiblicher Behaarung, der eigentlich gar nicht vorhanden war, zu nehmen. Unsere Blicke wurden jedoch fast magisch von einem kleinen blitzenden Stein am Ende dieses Streifens angezogen, von dem aus sich das Paradies, weit geöffnet und doch wohl behütet erstreckte. Wir sahen uns schon beide am Gehsteig liegend unter ihr, singend: "Sit down on my face and sing labamba!"