|
Ob sie uns wohl bemerkt
haben frage ich mich und ziehe die Decke über unsere Köpfe. Eigentlich spielt es
in diesem Moment aber keine Rolle den ich bin mit einer solchen Freude und
Zufriedenheit belohnt worden daß selbst der liebe Herr mir meine Ruhe zu
stehlen nicht in der Lage gewesen wäre. Auf einmal war es still, ganz still. Ein
laues Lüftchen war zu spüren, angenehm nach solcher Anstrengung. Mit dieser
Decke über unseren Häuptern war es allerdings nicht einmal halb so Romantisch.
So ist es schon viel besser. Was für ein Sternenhimmel? Ob er wohl auf der
ganzen Welt so schön strahlt? Ja, da war wieder eine. Hatte ich schon erwähnt
daß ich Sternschnuppen liebe? Ich wünsche mir nur eins! Liebe! Die totale und
bedingungslose Liebe. Nicht Sex, ich meine etwas anderes. Ich meine sein Leben
für die Liebste zu geben bereit sein. Nach diesem alles erhellendem Glück
strebte ich seit langer Zeit. Was soll ich sagen, es blieb mir bis heute
verborgen. So ziehe ich weiter und weiter durch die Welt. Ich liebte Frauen
schon in vielen Ländern und an den unmöglichsten Orten. Aber es war nur Sex,
keine Liebe. Ein Mann kann sehr wohl unterscheiden zwischen Sex und Liebe. Nicht
so jedoch die meisten Frauen. Gefallen hat es aber allen. Nur wollten die Damen
mit der Zeit mehr als nur Sex. Nicht abwertend gemeint versteht sich. Zur
Erläuterung, Sex kann fast genau so schön sein wie Liebe nur ist das eine aus
Spaß an der Freude und das andere eben Liebe. Das eine bedeutet nichts weiter
wie, Danke war mal wieder schön mit dir. Das andere bedeutet allerdings,
Liebling hoffentlich hat es dir gefallen. Nur wenige Männer kümmern sich um die
Bedürfnisse einer Frau, leider. Vielleicht ist es aber auch mein Glück. Wie
einfach ist doch der Weg zu einer zufriedenen Frau. Was einem so alles einfällt
in so einer Romantischen Umgebung! Könnte ich nur dieses wundervolle und so
beruhigende Meeresrauschen mit nach Hause nehmen. Dieses Geräusch muß es
gewesen sein, daß mir diese Nacht mit all dem was passiert ist so einzigartig
erscheinen läßt. Der Ozean ist mittlerweile nur noch ganze 20 Meter von uns
entfernt. Wir kuscheln noch ein wenig unter diesem so bezauberndem
Sternenhimmel. Mein Kopf lag genau unterhalb Marinas Brust und ich konnte diesen
so beruhigenden Herzschlag hören, Bum, bum. Es klang als wollte jemand herein
gelassen werden. Langsam nur wurde dieser Lebenspuls ruhiger, er lag noch
annähernd auf der dreifachen Frequenz wie die brechenden Wellen. Wäre das Meer
rot gewesen, ich hätte gewettet es handele sich um das Blut der Erde. Was war
geschehen an diesem Luna erleuchteten Abend? Es fing alles beim Volleyball
spielen an. Die Marina machte mit einer Freundin gerade Urlaub. „Wollt ihr
mitspielen“ fragte ich die Marina. Sie lagen beide so unschlüssig auf ihren
Badetüchern herum und sie war mir doch gleich ins Auge gefallen. Man merkte daß
wir uns im Ausland befanden. Zuhause hätte ich nur einen weiteren Korb kassiert.
Nicht hier! Sie wollten doch tatsächlich mitspielen. Lustig und Zwanglos
spielten wir bis der Ball genau zwischen die Marina und mich fiel. Beide
sprangen wir auf und wollten ihn uns holen. Den Ball haben wir nicht bekommen
nur eine Beule. Jeder von uns. Aber als wir dann so neben einander lagen und uns
ansahen, tief in die Augen sahen, war es um uns geschehen. Mir war nicht ganz
klar ob es die Sterne von dem Zusammenstoßen oder eher die Sterne der großen
Liebe gewesen waren. Aber ich sah bei Strahlendem Tageslicht Sterne. Ein nettes
Gespräch begann als wir uns zu einer Pause zurück zogen. Es war bereits später
Nachmittag und wir verabredeten uns für den Abend am Strand. Pizza Margarita und
Frizzante versprach ich mitzubringen. Um Neun Uhr sollten meine Augen wieder
dieses wundervolle Geschöpf erblicken. Jede Sekunde addierend verbrachte ich den
restlichen Nachmittag. Wie ein Packesel beladen ging ich zur vereinbarten
Stelle, die ich sogleich mit Kerzen und meiner Anwesenheit verzierte. Noch bevor
ich diese Einsamkeit aufgeben mußte war alles vorbereitet. Es dauerte nicht
lang und mir wurde diese liebe Gesellschaft zu teil. Wir ließen kein Thema aus
um uns kennen zu lernen. Der Inhalt der Frizzante
Flasche näherte sich langsam aber sicher dem Ende. In dem flackerndem
Kerzenlicht leuchteten ihre Augen noch viel schöner als am Tage. Gerade als ich
ihr ein Kompliment über ihre Augen aussprechen wollte hörte ich sie sagen: „Du
hast so wunderschöne Augen“. Ich beugte mich zu ihr herüber und berührte ihr
Lippen mit den meinen. Wir küßten uns so zärtlich das es mit einem Mal dunkel
wurde.
|
|
Wo waren nur die Kerzen hin? Sollten sie alle erlöschen sein und was war
mit dem Mond? Aber es waren nur meine Augen die sich vor Freude schlossen. Sie
benutzte diese blaue Creme, Nivea. Bestimmt war es der Geschmack von Nivea der
ihre Lippen noch lieblicher machte. Trotz geschlossener Augen begann ich sie im
Nacken zu kraulen. Die Ohren, Wangen und später auch die Brust. Nichts blieb
meinen Liebkosungen verschont. Selbst das wehen eines lauen Lüftchens vermochte
unsere Körper nicht zu kühlen. Von unseren Liebesgesten angeregt entkleideten
wir uns gegenseitig. Meine Hände taten ihr bestes während ich weiter voller
Hingabe diese Küsse empfing. Sie küßte mich am ganzen Körper. Dieser
Freudenschauer der in dem Augenblick über mich kam war einfach unbeschreiblich.
Vor dem Schlimmsten bewahrend faßte ich sie an den Schultern und drehte uns zur
Seite. Nun lag sie Seitlich neben mir und ich begann sie am ganzen Körper zu
küssen. Erst an den Brüsten, dazu streichelte ich sie langsam von den Achseln
bis zur Hüfte und wieder bis in den Nacken. Beim Bauchnabel angekommen
streichelte ich sie von den Knöcheln, an der Innenseite der Schenkel entlang,
bis zu der vor Erregung angeschwollenen Stelle zwischen ihren so langen und
zierlichen Beinen. Es waren nur angedeutete Berührungen nichts festes oder
direktes sollte sie jetzt schon spüren. Diese liebevollen Regungen die nun von
ihr ausging nutzte ich um meine Küsse in eine tiefere Region zu verlegen. Mein
Kuß löste eine Unruhe aus, als hätte ich in ein Wespen Nest gestochen. Da es
ihr solche Wonnen bereitete wollte ich sie nicht länger auf die Folter spannen.
Also begann ich meine Streicheleinheiten, die immer noch den ganzen Körper zu
erregen versuchten, auf nur eine Stelle zu konzentrieren. Das Zentrum bäumte
sich immer weiter auf. Als es mir diese Regungen nicht leicht machten sie noch
treffsicher zu verwöhnen. Geschah es. Mit einem sanften Stoss, bis aufs letzte
vorbereitet, unterband ich fürs erste diese, mich so anregenden, Lustgefühle.
Nun folgten rotierende Bewegungen die sich sicher ihrem Zentrum zu nähern
vermochten. Das Meeresrauschen war die Melodie zu diesem Gesanges ähnlichen
Seufzen. Wir küßten uns kurz aber immer wieder. Mann konnte Schweißperlen auf
ihrer Stirn entdecken. Unsere Atemstöße waren nicht mehr gleichmäßig eher wie
ein springender Gummiball, immer schneller und kürzer werdend. Wir liebten uns
schon eine ganze Weile und es schien nie zu enden. Bei dieser Wärme die hier
noch herrschte, womöglich war es der aufgewärmte Sand, waren unsere Körper nun
Schweißgebadet. Mein Schweiß tropfte, wie ein lauer Sommerregen, auf meine
Liebste nieder und ich fragte mich wie mir so etwas passieren konnte. Peinlich!
Aber nein, nicht peinlich. Es feuerte sie zusätzlich an. Sie preßte meinen
Körper an ihren. Mir war so als hätte ich ein Zischen zwischen diesen beiden zur
Weißglut erhitzten Körpern vernommen. Auf diese neue Lage eingestellt ließ ich
nur noch meine Hüfte arbeiten. Es sollte ihr Schaden nicht sein und ich konnte
noch genauer und tiefer massieren. Als sie jedoch begann direkt in mein Ohr zu
atmen und noch leicht daran zu knabbern war es um mich geschehen. Ich konnte
mich nicht mehr halten. Es muß mein Freuden Zucken gewesen sein das ihr den
Rest gab. Sie bohrte ihre Fingernägel in meinen Rücken und preßte mich so fest
an sich daß mir die Luft weg blieb. Wir blieben regungslos liegen, das Atmen
war Anstrengung genug. Es gab kein Körperteil das nicht mit dem des Partners in
Berührung stand. Meine Hände faßten ihre. Finger zwischen Finger. Links und
rechts. Ich schob ihre Arme nach hinten über ihren Kopf und
küßte sie. Wieder sah ich dieses Funkeln in ihren Augen. Was war nur gesehen
mit mir in dieser Nacht. Ein Blick nach unten bestätigte meine Vermutung. Schon
nach dieser kurzen Pause wollte ich weitermachen. Der Blick auf meinen Engel
allerdings gebot mir Einhalt. Sie war noch außer sich, nicht im Stande ruhig zu
atmen. Vorsichtig drehte ich mich zur Seite und küßte sie auf die Wange, den
Hals, die Augen, die Nase und den Mund. Als sich die Körper etwas abgekühlt
hatten bedeckte ich uns und wir kuschelten mit den Sternen um die Wette. Nur
viel näher. Auf einmal waren Stimmen zu hören. Ob sie uns wohl bemerkt haben.
Oder hatten sie gar gelauscht? Mit einem kurzen ruck zog ich die Decke über
unsere Köpfe. Wir küßten und schmiegten uns noch fester an einander. Wer weiß
vielleicht war es noch nicht alles gewesen in dieser so wunderbaren Nacht.
Vielleicht, aber nur vielleicht, ereilte uns die Lust ein weiteres mal. Die Sterne allerdings leuchteten
weiter und weiter.
|
|