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Oh Gott! Heute Abend war nichts geplant und ich
sitze hier ohne Frizzante herum. Eigentlich wollte ich mich auch nur
von der 55 Km Radtour erholen. War auch etwas schmerzhaft gewesen, schmeißt
es mich doch bei Kilometer 53 mit über 35 Stundenkilometern in
einer Rechtskurve auf den Asphalt. Aber der Papst küßt ja auch
den Asphalt, warum soll ich das nicht tun. Wie gut, daß ich noch tanken
muß. Also nichts wie rein ins Auto, Dach runter und ab durch die so
wundervolle sternklare Nacht. Man möge es mir verzeihen, aber ich
bin bekennender Araltanker. Jedoch sollte es an diesem Abend mein Leid
nicht sein.
Das Tanken noch problemlos bewerkstelligt stand
ich jetzt vor diesem, leider nicht so gut sortierten, Weinregal. Schon
von Trauer geplagt und von der Hoffnung verlassen drehte ich mich noch
einmal zu dem Sektregal um. NEIN! Konnte meinen Augen nicht trauen!
Neben dem billig Prosecco stand eine Flasche Prosecco Veneto Frizzante.
So ein Zufall! So leicht bekleidet wie ich nach dem Duschen war ging
ich zur Kasse. "Das hier und Nummer Neun" schleuderte ich
dieser so unmerklich hübschen Frau entgegen. Sie kassierte: "Vierundachtzig
fünfundneunzig". Aber was war das? Wollte Sie mir noch etwas
sagen? Sie beugte sich über den Tresen als wollte sie mir etwas
zuflüstern. Ich erwiderte diese doch so liebreizende Geste.
Aber was flüsterte sie da? "Ein schöner
Anhänger", hörte ich sie sagen. Es war mein New York
Freiheitsstatue Anhänger, ich hatte ihn Silvester 2000 gekauft.
Er hatte mich Stunden des Wartens bei Eiseskälte gekostet. Nicht
das ich so dumm war und im Winter auf die Statue mußte, aber für
meinen Begleiter war es das erste mal in NYC und ich wollte ihm den
Spaß nicht nehmen. "Ist aus meiner Lieblingsstadt", erwiderte
ich. "Hat es dir den gefallen?". fragte Sie. Unverschämter weise
antwortete ich: "Jedes mal!" Als ich dieses leicht geknickte,
fast überhörbare Stöhnen wahrnahm warf ich ihr eines meiner
jahrelang antrainierten Lächeln zu. Zum Glück waren mehrere
Kassen geöffnet und wir unterhielten uns noch eine Weile. Sie blickte
auf die Uhr und beendete somit unser Gespräch abrupt und nicht
besonders höflich. Wie ich erfahren durfte war ihre Schicht zu
Ende. Was für ein Zufall! "Du ich hätte da noch einen
schönen Perlwein aus Prosecco Trauben. Na wie wär's? Mein
Balkon ist nicht weit von hier und ich habe einiges von NYC zu erzählen".
Nun aber still, dachte ich mir und hielt meine Klappe. Sichtlich interessiert
und zutiefst nachdenklich stand sie vor mir. "Na gut, habe ja sowieso
nichts vor", glaubte ich gehört zu haben. Konnte es möglich
sein? Ich schaute anscheinend sehr ungläubig da sie mich noch einmal
darauf hinwies, daß ihre Arbeitszeit um sei.
OK, wir stiegen in meinen kleinen Flitzer und
rasten davon. Dina war ihr Name und sie war 24 Jahre alt. Sie studierte
irgend etwas mit Medizin. Aber ich verstand nur Bahnhof. Egal, einfach
reden lassen und immer höflich nicken. Bei mir angekommen stellte
ich fest, daß sie mich nicht nur wegen meiner Halskette angesprochen
hatte. Sie streichelte mich zärtlich am Oberkörper. Doch bevor
meine Hose drohte mich bewegungsunfähig zu machen unterbrach ich
diese doch so zärtliche Liebkosung und forderte sie auf mir zu
folgen. Nach einer kurzen Führung durch mein Haus gelangten wir
nach oben ins zweite Stockwerk. Ich öffnete die Balkontür
und ging voraus. Es war noch sehr warm und die Sterne leuchteten in
einer unbeschreiblichen Pracht. Ich führte sie zu dem Tisch und
den Stühlen und holte noch schnell eine Decke aus dem Schlafzimmer.
Es war eine super Unterhaltung unter einem gigantischen Sternenhimmel.
Bis zu dem Zeitpunkt als es ihr doch etwas zu kühl wurde. Wir deckten
uns mit der Decke zu und schauten in den Himmel. Es war so als würden
wir auf eine Antwort wartend in den Himmel starren.
Es dauerte nicht lange, da schweiften unsere
Blicke vom Horizont über die Vorstadt Häuser direkt zu uns.
Wir schauten uns tief in die Augen und es war ein unbeschreiblicher
Moment der Geborgenheit. Als hätte Noah damals schon so bezaubernde
Augen vor sich gehabt als er die Tierwelt rettete. Im Stande alles zu
näherte ich mich ihr ganz langsam und behutsam. Sie erwiderte diese
Annäherung und schloß ihre Augen. Es folgte eine so zärtliche
Berührung der Lippen, daß es mir vor Freude eiskalt den Rücken
herunterlief. Ihren Bewegungen nach zu urteilen empfand sie es ebenso
und wir ließen uns aus dieser Dunkelheit in das so strahlende Freudenloch
fallen. Sie streichelte meinen Oberkörper und ganz besonders meine
Brust. Dieses erwiderte ich mit einer von Elfenfedern getragenen Hand
an ihrem Oberkörper. Als die Lippen sich zu vermischen drohten
und es merklich wärmer unter dieser dünnen Decke geworden
war glitt meine Hand etwas tiefer. Sie folgte den Rundungen ihrer Brüste
zu dem ersten Stop.
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Der Bauchnabel war mit einem kleinen Ring verziert
und stellte die zweite Hürde des allweiblichen Glücks dar.
Sie erwiderte meine kleine Exkursion und glitt ihrerseits etwas tiefer
bis sie schließlich meinen Bauch erreichte. Natürlich war er zu
dieser Zeit schon angespannt und sie fühlte die einzelnen Erhebungen
meines Waschbrettbauches. Es stimulierte sie sehr, wie man an ihrer
Zunge merken konnte. Von dieser weiblichen Erektion angeregt wagte ich
mich tiefer in das Gelobte Land. Es war als hätte ich dem Urwald
und allen Gefahren getrotzt und war schließlich an dem von der Habgier
entwaldeten Stelle angekommen. Nur gut, daß es kein echter Urwald war,
sondern sich um eine sehr feuchte, nach dem weiblichen Glück duftende
und nur zu sehr erregte Stelle der Liebsten neben mir handelte. Mit
leichten, erst das empfindlichste umkreisenden, später aber leichten
streichelnden und etwas eintauchenden Bewegungen brachte ich die Situation
kurz vor die Eruption. Wäre ein Seismologe anwesend gewesen, er
hätte den Notstand ausgerufen. Kaum eine Bewegung auszuführen
im Stande lag sie neben mir auf dem inzwischen mehr liegenden als kippenden
Klappstuhl und streichelte meine Ohren mit ihren so zärtlichen,
im Sternenhimmel verschalenden, Gefühlsausbrüchen.
Das war jetzt schon Belohnung genug, aber als
sie dann ganz zärtlich in mein Ohr flüsterte, "Ich will
dich in mir spüren", war es um mich geschehen. Vorsichtig
öffnete sie meinen Reisverschluß und mußte auch nicht lange suchen
um meinen Stab der totalen weiblichen Befriedigung zu befreien. Er erhob
sich in seiner vollen Pracht und ragte annähernd 1/5 Meter über
dem rasierten Grund. Es dauerte nicht lange bis ich mich vom lästigen
Stoff befreit hatte und sie, mich mit den Augen verzehrend, vor mir
lag. Es muß anfangs etwas schmerzhaft gewesen sein, aber mit weiteren
rhythmischen Aktionen vernahm ich wieder dieses, die Unendlichkeit durchdringende,
Lustgeräusch weiblicher Hingabe. Es war als hätte der Allmächtige
selbst dirigiert. Um das ganze noch gefühlvoller zu gestalten ließ
ich meine Hüfte etwas rotieren und es wurde sofort mit einer unbeschreiblichen
akustischen Geste belohnt. Die Furcht die mein Adonisstab anfangs immer
auslöst ist absolut unbegründet, da er trotz seiner Größe
so zärtlich ist wie eine Taubenfeder. Ich spürte diese Aufbäumen
der Region, die ich seit mehreren Minuten versuchte zu beglücken.
Und es war ein alles durchdringendes Zittern zu spüren, gefolgt
von einem totalen Entspannen aller Körperregionen.
Und wieder hatte ich bewiesen das es noch schöner
geht! Es war keine Sprache notwendig, der Blick allein genügte
mir als Dank und als Bestätigung meiner Männlichkeit. Nur
war es erst die halbe Miete, oder doch ein Viertel. Ich liebkoste ihre
Lippen und wir küßten uns auf eine zeitlose und doch so zärtliche
Art und Weise das selbst Romeo vor Neid erblaßt wäre. Da ich noch
keinerlei Erschöpfung zeigte und mich immer noch standhaft zeigte
fuhr ich fort sie mit meiner Zunge zu verwöhnen. Es dauerte nicht
lange und ich vernahm wieder dieses die Sterne vom Himmel holende Geräusch.
Es war vollbracht sie war wieder mit voller Wonne dabei und bereit für
eine Fortsetzung. Nur diesmal sollte sie mich nicht so leicht in sich
spüren. Mit viel Zärtlichkeit und Hingabe streichelte meine
Zunge ihre empfindlichste Stelle. Als hätte sie ihr ganzes Leben
darauf gewartet fing sie an sich ebenfalls mit rhythmischen Bewegungen
den meinen anzupassen. Fatal! Dieses ist die schwierigste Stelle für
einen auf Perfektion bedachten Mann. Wie kann man den Rhythmus bei behalten
wenn die Frau vor Erregung nicht mehr still halten kann? Genau das macht
aber einen perfekten Wonnebringer aus! Mit viel Taktgefühl und
etwas Muskelkraft setzte ich meine Bewegungen durch und wie sollte es
auch anders sein, es wurde mit eben dieser absoluten Hingabe wie ich
sie schon vorher zu spüren vermochte belohnt. Als dieses Zittern
wieder durch die Nacht ging unterbrach ich diese anscheinend unbezahlbaren
Lustgefühle und hielt inne.
Es war jedoch nur die Ruhe vor dem Sturm. Aber
kein Sturm im Wasserglas. Nein, der Sturm des Wassermannes. Poseidon
hätte seine wahre Freude gehabt. Nun entschloß ich mich erneut
anzugreifen. Meine Lanze in Vorhalte näherte ich mich ihrer empfindlichsten
Stelle. Gnadenlos, aber voller Zärtlichkeit stach ich zu. Dieses
Geräusch, eher Melodie der Sinnlichkeit, hallte erneut durch die
Nacht. Es war als wäre ich heimgekommen und voller Sehnsucht erwartet
worden. Es gab keinen Muskel an meinem Körper der nicht angespannt
war. Und ich gab alles. Alles was mir möglich war. So wie diese
wunderschöne Frau unter mir. Es war eine Explosion der Sinne! Unvorstellbar!
Unsere von Schweiß getränkten Körper vielen voller Ekstase
ineinander. Es war dieser ungleichmäßige Atem der jetzt noch durch
die Nacht klang. Anschließend machten wir es uns in meinem Schlafzimmer
bequem und schmiegten uns aneinander. Es war ein Verschmelzen der Körper.
Die Streicheleinheiten ließen zu späterer Stunde nach bis nur
noch die Seelen zweier vollends befriedigter Körper ineinander
verschlungen lagen, sich gegenseitig den Atem zu stehlen versuchten
und hinweg schwebten auf der Suche nach einer Wiederholung.
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