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Warum nur Schottland? Als könnten wir nicht an einen sonnigen Ort fahren. Aber die Dina wollte unbedingt Schottland kennenlernen. Nicht das mich die Highlands nicht interessiert hätten aber Sonne ist mir doch lieber. Ohne übertreiben zu wollen, wir sind bestimmt schon die ganze Insel fünfmal rauf und wieder herunter gefahren. Aber jetzt durfte ich wieder etwas sagen. Loch Ness! Es hatte mich schon als Kind fasziniert. Ich denke es ist diese tiefe Ungewißheit und das Mystische, daß es so interessant macht. Auf jeden Fall wollte ich eine Nacht an diesem so Sagen umworbenem Ort verbringen und mich selber von dieser Faszination überzeugen. Schon als wir dort ankamen und dieses Imposante Bauwerk vor uns stand wurde es einem ganz anders. Dieses Gefühl verstärkte sich noch als wir das Schloß betraten.

Es war unbeschreiblich. Man fühlte sich in eine andere Zeit zurück versetzt. Wie ich sehen konnte gefiel es der Dina mindestens genau so gut. Die Dame an der Rezeption, sie hätte glatt aus einem dieser Mittelalter Filme stammen können, kümmerte sich um uns als wären wir seit langer Zeit die einzigen Gäste in dieser prachtvollen Residenz. Wir bekamen ein etwas abgelegenes Zimmer im obersten Stockwerk. Von dort aus hatte man eine wunderbare Aussicht. Fast der gesamte See war zu überblicken. Nach dem wir uns etwas ausgeruht und frisch gemacht hatten, es fing schon an dunkel zu werden, wollten wir noch etwas spazieren gehen.

Diese schon fast etwas unheimliche Ruhe hier draußen war beeindruckend. Als gebe es hier keine Tierwelt. Oder schliefen sie schon alle? Mein Arm fest um ihre Schultern geschlungen schlenderten wir den See entlang. Diese Wärme, für mich fast untypisch wenn ich an Schottland denke, lud gerade zu zum spazieren gehen ein. Wir liefen mehr als eine Stunde und es war als wären wir gerade erst losgelaufen. Der unbeschreibliche Sternenhimmel leuchtete uns den Weg. Begrenzen vermochte nur der Horizont diese Märchenhafte Realität. Ein zucken meiner Liebsten unterbrach plötzlich diese Stille.

Aufgeschreckt von einem Kleintier warf sie sich in meine Arme. Mit einem Lächeln schaute ich ihr tief in die Augen. Was war das? Es waren die Sterne, sie spiegelten sich in diesen wundervollen Augen. An Beherrschung war jetzt nicht mehr zu denken. Das einzige an das ich jetzt noch denken konnte waren diese samtweichen Lippen. Ich beugte meinen Kopf und schloß meine Augen. Wir küßten uns wie am ersten Tag. Es mußte das dunkle ungewisse neben uns gewesen sein daß diese Gefühle auslöste. Wir küßten uns immer noch und ich öffnete meine Augen. Unbeschreiblich. Die Sterne, in voller Pracht erleuchtet, spiegelten sich in diesem Mysteriösen Naß wieder.

Es muß das liebkosen meiner Hand gewesen sein daß dieser Frau diese unbekannte Energie gab mich mit jener Hingabe zu küssen. Es war ein kalter Schauer der mir vor Freude den Rücken herunter lief als ihre Hand an mein Gesäß glitt und ich ein fast Zeitloses streicheln spürte. Aber was bedeutete schon die Zeit in solch einem Moment? Es gab nur uns, diesen bezaubernden Sternenhimmel und diesen See mit all seinen Geheimnissen. Dieses Streicheln wurde noch intensiver und es war gar ein gewisses knistern zwischen den beiden Körpern zu hören. Diese Erotische Spannung sollte jedoch nicht einfach so verpuffen. Die Liebkosungen der Lippen wurden impulsiver um nicht zu sagen wilder.



Wir ließen all das Unbekannte und all die Gefahren hinter uns. Als wären wir die einzigen Geschöpfe auf dieser wundervollen Erde. Es war das Öl in diesem Liebesfeuer, als sich das streicheln über den ganzen Körper ausdehnte. An ein bändigen der Gefühle war nun nicht mehr zu denken. Die Sinne, schon von den wildesten Lustgefühlen betört, ergaben sich der Leidenschaft. Aber es war kein Aufgeben, nein eher ein Aufleben. Wir, nicht mehr im Stande uns gegenseitig zu halten, ließen uns auf dieses weiche Grün fallen. Nun schien der Himmel noch viel deutlicher seine Stellas anzufeuern.

Mir war so als konnte ich den Namen meiner Liebsten in dieser Unmenge von Sternen lesen. Die Umarmung und die Liebkosungen wurde heftiger und heftiger. Mit etwas Geschick konnte ich bis an die bereits sehr feuchte und merklich erregte Stelle vordringen. Meine kreisenden Liebkosungen wurden mit einem, mir bis dahin leider noch fremden, Gefühlsausbruch belohnt. Zu küssen kaum noch im Stande regte sie sich unter mit als ich immer weiter ihrer empfindlichsten Stelle streichelte. Mit der anderen Hand versuchte ich die jetzt nicht mehr benötigten Kleidungsstücke los zu werden. Während dieser Zeit blieb sie nicht untätig. Auch sie versuchte ihrerseits mich von beengendem Textil zu befreien. Nach dem ich sie, zumindest zur Hälfte, befreit hatten nahm ich die andere Hand zur Hilfe.

Mit der ersten streichelte ich weiter ihre empfindlichste Stelle mit leicht kreisenden Bewegungen. Die andere Hand bohrte sich den Weg etwas tiefer. Dieser Seufzer gefolgt von einer Lustvollen, für das Männliche Ohr so erregenden, Melodie brachte mich der Ekstase zwei Schritte näher. Es war schon seit längerem nur noch eine Reaktion und keine Aktion mehr von ihr ausgegangen. Aber es war gut so. Nun wußte ich, es war der richtigen Weg. Ein Aufbäumen war das Zeichen für einen Stop, es sollte doch nicht schon vorbei sein ehe es so richtig angefangen hat. Da ich mittlerweile auch von lästigen und in diesem Moment doch eher störenden Stoffen befreit war fing ich an sie mit meiner Freude zu füllen. Sie umarmte mich als wollte sie mich in Zwei teilen. Genau in diesem Moment sah ich es.

Dieses funkeln war anfangs etwas unheimlich und doch so bezaubernd. Ihre Augen leuchteten mit dem Universum um die Wette! Sicher bin ich mir, daß das Universum nicht die geringste Chance gehabt hat. Dieses, meine Ohren betörendes, Geräusch der Lust war mir aber noch nicht ausreichend impulsiv. Zur Hilfe gerufen eilte meine Hand an diese, vor Freude zuckende, Stelle und tat ihr bestes unter diesen erschwerten Bedingungen. Keine Worte können diese, mich und die gar fabelhafte unendliche Zweisamkeit ereilenden, Geräusche beschreiben. Der ungleichmassige Atem wurde von diesem vor Freude verzerrtem Gesicht unterstrichen als sie sich nicht mehr zu halten vermochte. Man konnte eine Supernova in ihren Augen erhaschen kurz bevor sie fast regungslos, außer sich wie nach einem Marathon, liegen blieb. Nicht im Stande auch nur ein Wort von sich zu geben drückte sie unsere Schweiß gebadeten Kopfe an einander. Wir lagen noch eine ganze Weile auf diesem so wundervollen Himmelsbett und schauten in diese unerreichbare Ferne aus der dieses schützende und vielleicht etwas wärmende Licht schien. Wie unbedeutend wir doch waren, nicht aber überflüssig mit dieser uns umgebenden Liebesaura. Als wäre es aller Anfang gewesen. Oder war es doch das Ende des Paradieses?

Diese Geschichte ist einer guten Freundin gewidmet.
Danke Dina Voll.